Am 10. Mai löst ein Neonazi ein großen Polizeieinsatz aus, als er mit einem Gewehr auf seinem Balkon hantierte. AnwohnerInnen berichten davon, Schüsse gehört zu haben. Bei der darauf folgenden Hausdurchsuchung werden „mehrere Schusswaffen, darunter eine Pistole und Gewehre, mehrere Hiebwaffen wie Dolche und Säbel, verschiedene Munition und pyrotechnische Gegenstände, sogenannte Polenböller“ (1) , sichergestellt.

Dabei ist es nicht das erste Mal, dass der Ludwigsburger Neonazi mit der Polizei zu tun hatte. Jörg S. ist bereits mehrfach vorbestraft, unter anderem wegen rassistisch motivierter gefährlicher Körperverletzung auf Migranten. Schon in den 90igern trat er bei Aufmärschen der NPD und JN als Ordner auf. Später soll er sich im Umfeld der ehemaligen „Blood & Honour Sektion BW“ bewegt haben. Fotos zeigen ihn im T-Shirt der „Blood & Honour“ Nachfolgeorganisation „Furchtlos und Treu“. Noch heute bewegt sich S. in der rechten Szene, erst Anfang des Monats reiste er mit weiteren Neonazis aus der Region zu einem Rechtsrockkonzert nach Hessen.

(1) Polizeibericht

 

 

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