Auf dem diesjährigen „Mut gegen Rechts“ wird es folgende Vorträge geben:

Vortrag und Diskussion mit Anna Schiff (Redakteurin bei „Wir Frauen“, Autorin, u.a. der Broschüre „Ist doch ein Kompliment … Behauptungen und Fakten zu Sexismus!“)„Ich bin nicht Dein Schatz!“

„Das ist doch kein Sexismus, das war doch nur ein Kompliment …“ Wer Sexismus zum Thema macht, hört nicht selten solche Sätze. Sie geben deutlich zu verstehen: Hier gibt es kein Problem, hier muss über nichts gesprochen werden. Und wenn es hier ein Problem geben sollte, dann ist es dein privates.

Sexismus ist in unserer Gesellschaft allgegenwärtig. Alle paar Jahre wird er zum Skandal, aber im Alltag bleibt es immer noch schwer, Sexismus da zu benennen, wo er auftaucht.

Anna Schiff ist Redakteurin bei der feministischen Zeitschrift „Wir Frauen“. Für die Rosa-Luxemburg-Stiftung hat sie die Broschüre „Ist doch ein Kompliment…Behauptungen und Fakten zu Sexismus “ geschrieben. In ihrem Vortrag wird sie erklären, was Sexismus ist und an einzelnen Beispielen Argumente an die Hand geben, warum es eben kein Kompliment, sondern Sexismus ist. In der Diskussion wird es keine „dummen“ Fragen geben, sondern alle sind alle herzlich eingeladen, alles über Sexismus zu erfahren, was sie schon immer wissen wollten, aber sich nie getraut haben zu fragen.

 

Vortrag von Mattes Szodrak

Die aktuelle Lage im Mittelmeer ist nach wie vor kritisch und gefährlich für alle, die sich auf den Weg aus Krieg und Leid machen. Vor kurzen wurde durch die italienische Regierung beschlossen, staatliche Seenotretter vor der libyschen Küste abzuziehen, so dass nur noch private Organisationen vor Ort sind. Mit Hilfe der Kriegs- und Handelsmarine konnten so alleine im Januar über tausend Menschen gerettet werden, die ohne die Hilfe von NGOs ertrunken wären. Die Politik zieht sich immer weiter aus der Verantwortung, weshalb Organisationen, wie Mission Lifeline, keine Unterstützung der Länder erhalten. Durch Vorträge sammeln sie Gelder, um weiter raus fahren zu können und Menschen vor dem Ertrinken zu retten. Im Vortrag werden Einblicke in das Leben der Seenotrettung geboten. Mattes Szodrak, welcher bereits mehrmals mit an Bord der Sea-Watch war berichtet, wie die innere Mission abläuft und was danach geschieht.

 

 

Außerdem freuen wir uns folgende Bands auf dem MGR zu begrüßen zu dürfen:

Hell and Back

HELL & BACK sind seit 2010 aktiv, schon ihr Demo aus demselben Jahr wurde später als 7’-Vinyl wiederveröffentlicht, und mit dem ersten Album ‘Heartattack’ (2014) rollten die Stuttgarter ihren kernigen Emo-Punkrock im Stil von Bands wie LIFETIME erstmals in voller Länge aus. Das neue Album ‘Slowlife’ knüpft konsequent an die Qualitäten an, für die die Schwaben in der Szene bereits geschätzt sind: hochmelodische, raffinert inszenierte Songs, die dennoch rau und impulsiv wirken, tolle Arrangements und der oftmals mehrstimmige Gesang. Kalifornischer Punkrock ist hier genau so Blaupause, wie auch HOT WATER MUSIC und IRON CHIC sicher nicht an dieser Band vorbeigegangen sind. Mit diesen zwölf Songs macht die Band klar, dass sie zu den profiliertesten hiesigen Vertretern des ‘Gainesville-Punkrocks’ zählen.

Review zum aktuellen Album SLOWLIFE (Fond of Life Records)

„…Immense Bodenständigkeit, fernab von ego-pushendem Twitter-Game und einem ausgeprägtem Karrieredenken. Keine sinnlosen Status- Vergleiche mit den Nachbarn, eine positive Grundeinstellung und immer auch eine gehörige Portion Stressfreiheit.“ (Lars, Trust)

„… Ich liebe den satten Sound, der trotzdem noch eine gesunde Portion Dreck drin hat. Hell & Back katapultieren sich mit diesem Album noch weiter an die Speerspitze der deutschen Punkszene. Slowlife ist ganz großes Kino!“. (Steff, Crossed Letters)

„… HELL & BACK haben jenes Beginner-Stadium längst verdrängt, springen lieber im Quadrat als aufs Trittbrett und punkten mit einer für deutsche Bands noch eher raren Charaktereigenschaft: Authentizität.“ (Moppi, Allschools)

https://www.facebook.com/hellandbackpunkrock/

 

Dreiblatt

Jama Lee + Pasi Breitner + Dr. Albern = Dreiblatt… das sieht aus wie ‚Spaß an der Sache‘, hört sich an wie ‚Woodstock anno 2033‘ und schmeckt nach‚ Schokoeis mit frischgeschnittenen Bananenstückchen und Sahne‘.
Live versprühen wir eine Riesenportion guter Laune, erzeugen mehr Energie als ein Atomkraftwerk und verteilen Liebe bis sich alle in den Armen liegen. Ein altes Sprichwort der Maya besagte schon: ‚Aller guten Dinge sind Dreiblatt‘.
WAS DIE PRESSE SAGT
„Zwischen dem Chorgesang machten die Rapper Jama Lee und Pasi Breitner von
Dreiblatt mit fröhlichem Hip-Hop und witzigen Texten Stimmung. Sie motivierten von
Anfang an die Besucher zum Mitsingen. […] Dabei wurden sie vom Chor und der
Chorisma-Band unterstützt und der ganze Saal sang mit.
Schwäbisch Zeitung – Oktober, 2016
„Die beiden motivierten das Publikum von Anfang an zum Mitsingen bei ihren Songs
und zum Mittanzen […]. Die Texte von Dreiblatt gingen bei den Zuhörern sofort ins
Ohr und punkteten mit Wortspielen
.“
Schwäbische Zeitung – April, 2015
„Witzig intelligente Texte über fröhlich tanzbaren Beats zeigen, dass Hip-Hop aus
mehr als halbnackten Frauen, dicken Autos oder Pandamasken besteht.“
Teckbote – Juli, 2014
„Mit der Unterstützung der fünfjährigen Charlotte […] gaben Pasi und Jama dem
Festival jenes Etikett, das es redlich verdient hatte: ‚Ein schöner Tag’.“
Nürtingen Zeitung – Juli, 2014

Planet Watson

Die Hardcorepunkband Planet Watson aus Ludwigsburg/Stuttgart existiert seit 2011, die Bandmitglieder haben aber schon zuvor jahrelang in diversen Punkbands zusammen
gespielt.
Orientiert am Fat Wreck/Epitaph/Burning Heart-Skatepunk der 90er Jahre brettern die 4 mit brachialen und fragwürdig-humoristischen Liveshows über die Bühnen. Etliche Shows im Vorprogramm von namenhaften Hardcore- und Punkgrößen wie Agnostic Front (US), Biohazard(US), H2O (US), Death By Stereo (US), Strung Out (US), Less Than Jake (US), Useless ID (ISR), Authority Zero (US), Teenage Bottlerocket (US),Ten Foot Pole (US), Atlas Losing Grip (SWE), Off With Their Heads (US), Antillectual (NL), SNFU (US) etc. zeichnen ihre Livequalitäten aus.
Im Jahr 2014 erschien ihr DIY-Debütalbum „Back in 5 minutes“ und heimste in diversen Musikzeitschriften, Fanzines und Internetblogs von Deutschland über USA, Japan bis
Serbien gute Kritiken ein. Im Dezember 2015 veröffentlichten sie ihr 2. DIY- Album „Do what you want.“
Des Weiteren wurde ihr aktuelles Album auf der renommierten Musikseite Melodic Punk Style zum Album des Jahres 2015 gewählt:
http://melodic-punk-style.blogspot.si/2016/01/the-best-album-of-2015-at-melodic-punk.html
Darauf folgte 2016 eine Show auf Europas bestem Punkfestival PUNK ROCK HOLIDAY in Slowenien. 2018 geht’s erneut ins Studio.

https://www.facebook.com/watsonplanet/

Kuballa

Kuballa gibt es seit 2012. Es geht um Punkrock mit vorwiegend deutschsprachigen Texten – manchmal um die Ecke gedacht und gespielt und mit Herz und Attitüde rausgebrüllt.
Nach ersten gemeinsamen musikalischen Gehversuchen erschien 2014 die EP „Kein Land in Sicht“ als DIY-Release.
Die Band spielte lokale und regionale Konzerte (u.a. mit Fliehende Stürme, Toxoplasma, Matula, Dan Webb and the spiders, Balboa Burnout, Kommando Atomsturm, Hell & Back).
Seit 2015 gibt es zudem eine monatliche Radiosendung („Lazy Sunday–Kuballas Punkrock Radioshow“) im freien Radio für Stuttgart.
Im Herbst 2015 stieg Marta ( MINUTES FROM MEMORY)an der Gitarre ein und Tom rückte an’s Gesangsmikrofon. Im Frühjahr 2016 nahmen Kuballa ihre  zweite EP „Auf dem Weg
durch die Zeit“ auf, die am 18.06.2016 als 7’’ Vinyl (100 clear, 200 black) und digital (KBLA RCRDS) veröffentlicht wurde. Was die Zukunft bringt, ist nicht beschlossen!
Kuballa sind Martin (Drums), Nicholas(Bass), Marta (Gitarre), Matze (Gitarre) und Tom (Gesang).
Bisherige Veröffentlichungen:
• Auf dem Weg durch die Zeit – 7’’ EP, 2016
• Kein Land in Sicht – 7′′ EP, 2014
• Small city lights – Demo, 2013
• DemoZ Zusammenhalten! – Samplerbeitrag, 2012

https://www.facebook.com/gerdakuballa/