Die aktuelle Lage im Mittelmeer ist nach wie vor kritisch und gefährlich für alle, die sich auf den Weg aus Krieg und Leid machen. Vor kurzen wurde durch die italienische Regierung beschlossen, staatliche Seenotretter vor der libyschen Küste abzuziehen, so dass nur noch private Organisationen vor Ort sind. Mit Hilfe der Kriegs- und Handelsmarine konnten so alleine im Januar über tausend Menschen gerettet werden, die ohne die Hilfe von NGOs ertrunken wären. Die Politik zieht sich immer weiter aus der Verantwortung, weshalb Organisationen, wie Mission Lifeline, keine Unterstützung der Länder erhalten. Durch Vorträge sammeln sie Gelder, um weiter raus fahren zu können und Menschen vor dem Ertrinken zu retten. Im Vortrag werden Einblicke in das Leben der Seenotrettung geboten. Mattes Szodrak, welcher bereits mehrmals mit an Bord der Sea-Watch war berichtet, wie die innere Mission abläuft und was danach geschieht.